Lyrik ist ein leidenschaftliches Ja zum Denken.
Eine Hymne an das Aufbegehren.
Eine Absage an Dummheit und Grobheit.
Lyrik ist gefühltes Denken
oder aber gedachtes Fühlen.
Lyrik ist das Nicht-Zweckgebundene.
Das Nicht-Konforme.
Lyrik ist Trost und Beistand
für alle diejenigen,
die sich in einer materialistischen Welt
fehl am Platz fühlen.
Lyrik ist die Gemeinschaft der Einsamen.
Da wo lebendige Menschen mehr und mehr verstummen,
reden Dichter zu uns und scheinen uns wie gute Freunde zu kennen.
Und helfen uns über manche schlaflose Nacht hinweg.
Lyrik ist das Zuhause
der Heimatlosen.
Vor einiger Zeit habe ich eine Episode mit einen
Alphamännchen geschildert. Allerdings muß ich fairerweise einschränken, daß nicht jedes Alphamännchen nur aus reiner Lust am Dominieren die Alpharolle übernommen hat. Und auch nicht jedes Alphamännchen verdankt seine Position der Ängstlichkeit und Trägheit der anderen.
Es gibt auch Alphamännchen, die tatsächlich schlicht und einfach mehr Kompetenz als andere haben. Die ein enormes Interesse an anderen haben und die ihre Entscheidungen oftmals weiser und umsichtiger als andere treffen. Und deren Ideen oftmals genau das beinhalten, was eine Sache weiterbringt. Oder sogar überhaupt erst ins Leben ruft.
Ich hatte früher Gelegenheit, diese Art Alphamännchen kennenzuleren. Und eigentlich hatte ich kein Problem mit der Beta-Rolle. Denn diese Art Alphamännchen lassen andere von ihrer Überlegenheit profitieren. Und die Fähigkeit zur differenzierten - uneigennützigen - Betrachtungsweise läßt oftmals auch bei schwierigen Problemen Lösungen finden.
Das, wovon ich spreche, sind die Alphamännchen zum Anlehnen. Die bei denen man sich ein wenig ausruhen kann von der oftmals drückenden Verantwortung. Bei denen man sich auch bei schwierigen Vorhaben sicher fühlt. Diese Art Alphamännchen stellen eine sehr seltene Spezies dar. Und immer öfter sucht man sie vergeblich. Dabei bräuchte man sie gerade jetzt mehr denn je. ..